Das ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologien und das CyberForum suchen auch 2016 wieder Kunstwerke im App-Format. Künstler, Kreative und App-Entwickler haben noch bis zum 09. Mai die Möglichkeit, Ihre Applikationen in 5 Kategorien einzureichen. Insgesamt werden Preisgelder von 50.000 Euro ausgeschüttet.

Seit 2011 prämiert der AppArtAward Applikationen, die sich als avancierte künstlerische Anwendungen auszeichnen, denn in Kunstsammlungen sind Apps ansonsten eher selten vertreten. Doch mithilfe von Apps wird die bildende Kunst mobil: App Art vereint Musik, visuelle Kunst, Videos, Games und Programmierung.

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Neben dem Künstlerischen Innovationspreis werden 2016 die Sonderpreise Connected Art, Virtual Reality, Art + Experience und Sharing vergeben. Mit den Preiskategorien bildet der AppArtAward aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen ab, wie etwa Virtual Reality oder das Phänomen des Sharing. Alle Kategorien sind mit jeweils 10.000 Euro dotiert. Künstler, Gestalter und Entwickler aus aller Welt sind eingeladen, bis 09. Mai 2016 ihre Entwicklungen einzureichen.

Das Phänomen App ist eine geradezu unglaubliche Erfolgsgeschichte. Die Entwicklung von Smartphones und der dafür konzipierten Applikationen hat die Zukunft der Mobilität neu definiert.

Christiane Riedel, Geschäftsführerin ZKM | Karlsruhe

Künstlerischer Innovationspreis: den gesamten Spielraum des Mediums nutzen

Mit den künstlerischen Innovationspreis werden Applikationen ausgezeichnet, welche es schaffen, den gesamten künstlerischen Gestaltungsspielraum des Mediums für sich zu nutzen.

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Im vergangenen Jahr was das EDMT mit einer Visual Music App für Android: Der Nutzer kann mit seinen Fingern 3D-Grafiken mit Sounds von wahlweisen 9 verschiedenen Instrumenten generieren, wobei eine Interaktion durch verschiedene Arten der Fingerbewegungen und über Beschleunigungssensoren entsteht.

Sonderpreis Connected Art: vernetzt mit dem Internet der Dinge

Die Kategorie „Connected Art“ sucht nach anwendungsorientierten Ideen aus dem Umfeld des Internets der Dinge. Gemeint ist beispielsweise die Vernetzung des Smartphones mit Beacons, Tracking-Armbänder oder anderen Wearables – Dinge, die bisher auf die Steuerung des Menschen angewiesen waren. Der Sonderpreis Connected Art wird 2016 erstmals verliehen.

AppArtAward Besucher
AppArtAward zum Anfassen (Bild: ZKM)

Sonderpreis Art + Experience: die physische und die virtuelle Welt verbinden

2016 ebenfalls erstmals dabei: die Kategorie Art + Experience. Die Nutzung von mobilen Endgeräten verändert zunehmend die Art der Wahrnehmung: Während in der realen Welt Haptik, Gestik und Klang im Vordergrund stehen, beschränkt sich in der virtuellen Welt der Impuls zumeist auf das Visuelle. Der Sonderpreis Art + Experience sucht nach Lösungsansätzen, die aufzeigen, wie die Kluft zwischen der physischen und virtuellen Welt minimiert werden kann.

Sonderpreis Virtual Reality: virtuelle Räume künstlerisch gestalten

Virtual Reality ist auf dem Vormarsch: 2016 wird von den Medien bereits als das „Year of VR“ bezeichnet und große Marken wie McDonald’s oder Coca-Cola bieten eigene Cardboard-Bastelt-Sets an. Der Sonderpreis Virtual Reality zielt nicht nur auf die Interaktion, sondern vor allem auf die künstlerische Gestaltung eines virtuellen Raumes.

Sonderpreis Sharing: Sharing is caring

Carsharing, Food Sharing, Coworking – die Ökonomie des Teilens ist einer der Treiber des digitalen Wandels. Gesucht werden Applikationen, die sich mit den Themen Teilen, Tauschen, Mieten und Schenken auseinandersetzen. Dabei steht nicht der künstlerische Aspekt im Vordergrund, sondern das Prinzip der Share Economy: Nutzen statt Besitzen.

Bewerbungen können noch bis zum 09. Mai 2016 auf der Seite des AppArtAwards eingereicht werden.

Quelle: ZKM

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