In Deutschland gibt es schon viele Portale für Mitfahrgelegenheiten, die sich auf größere Entfernungen beziehen. Doch was ist mit dem täglichen Weg zur Arbeit oder nach Hause? Match Rider soll die passende Plattform für gemeinschaftliche Kurzstrecken werden.

Das Gründungsteam des Startups besteht aus drei leidenschaftlichen Fahrradfahrern mit dem Ziel, den Autoverkehr zu reduzieren, so dass es ruhiger auf den Straßen und die Umwelt geschont wird. „Wir glauben, dass der Ansatz der Vermittlung von Fahrgemeinschaften auf Kurz- und Pendelstrecken aufgrund der positiven gesellschaftlichen, ökologischen und wirtschaftlichen Auswirkungen den Preis verdient“, so Katina Schneider, Business Developer bei Match Rider. „Mitfahren fördert soziales Miteinander, reduziert Staus und den daraus resultierenden erhöhten CO2-Ausstoß und sowohl Nutzer als auch Anbieter profitieren finanziell von der Gemeinschaft.“

Mobilität: Match Rider ist für Kurzstrecken

Im Gegensatz zu den Mitfahrportalen anderer Unternehmen, hat sich Match Rider auf kurze Strecken spezialisiert und basiert auf dynamischen Treffpunkten. Das System errechnet automatisch die geeignetsten Abhol- und Ausstiegsorte entlang der gewünschten Route. Diese sogenannten Match Points fungieren genau wie Bushaltestellen. Hier können Passagiere zusteigen, ohne dass der Fahrer einen Umweg nehmen muss.

Gestaltung noch einfacher und transparenter

Der nächste große Meilenstein liegt im Proof of Concept – also darin, die Funktionsfähigkeit des Geschäftsmodells zu beweisen. Im Rahmen des Wettbewerbs ShareBW wird ein neues Premium-Produkt (Match Rider GO) entwickelt und in Zusammenarbeit mit der Universität Stuttgart in einem Pilotprojekt getestet. Das Ziel ist es, die Anreize für Fahrer finanziell zu erhöhen, um auf diesen bestimmten Strecken einen regelmäßigen, verlässlichen Service anzubieten und die Komplexität für Mitfahrer zu senken. Denn laut den Gründern muss die Organisation und Nutzung von Fahrgemeinschaften einfacher und transparenter gestaltet werden, damit das Konzept funktioniert. Wie genau ihr Plan aussieht, verraten die Gründer in Kürze auf ihrer Webseite.

Dass das Team die gesteckten Ziele erreichen kann, steht außer Frage: „Unser internationales Team kombiniert die notwendigen Kompetenzen in Technik, Business Design und Marketing, um das Fahrgemeinschaftsprojekt umzusetzen. Zusammen mit den bereits gewonnenen Erfahrungen und einem starken Netzwerk sowohl im Mobilitäts- als auch im Sharing-Economy-Bereich stellen wir den perfekten Mix dar, um ein neues Geschäftsmodell im Bereich Shared Mobility zu realisieren.“

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