In der „Map of Industrie 4.0 Startups BW“ vom Up2b Accelerator aus Heidelberg ist Karlsruhe gleich mit 12 Startups vertreten. Mit dem neuen Smart Production Park zur gezielten Förderung von Gründungen mit Schwerpunkt Industrie 4.0 wird die Zahl künftig weiter steigen.

Seit vielen Jahren wird über die Industrie 4.0 gesprochen. Die intelligente Vernetzung von Maschinen und Abläufen mit Hilfe von Informations- und Kommunikationstechnologie bringt zahlreiche Vorteile mit sich – und das nicht nur für Großkonzerne, sondern auch für kleine und mittelständische Unternehmen. Die Produktion wird flexibler, wandelbarer und ressourcenschonender. Der gezielte Einsatz von Daten ermöglicht es etablierten Firmen, sich völlig neue Geschäftsbereiche zu erschließen.

Dennoch sind viele Unternehmen nach wie vor zurückhaltend, wenn es um die Digitalisierung ihrer Produktion geht, auch wenn sie sich dadurch mittelfristig einen Wettbewerbsvorteil sichern könnten. Umso wichtiger ist es, Startups im Bereich Industrie 4.0 und ihre innovativen Digitalisierungslösungen zu unterstützen, die sich einfach in ein bestehendes Produktionsumfeld integrieren lassen.

Karlsruhe wird zum Hotspot für Industrie 4.0 Startups

Und genau das macht die Region Karlsruhe. Erst im Juli veröffentlichte der Up2b Accelerator aus Heidelberg die „Map of Industrie 4.0 Startups BW“, auf der die Fächerstadt mit gleich 12 Startups mit Schwerpunkt Industrie 4.0 vertreten ist.

Als IT-Accelerator des Landes Baden-Württemberg fördert das Karlsruher CyberLab schon seit 2013 Gründungen mit Fokus in den Bereichen IT, Künstliche Intelligenz, IT-Security und Smart Production. Gründer*innen können im CyberLab Bestandteil einer großen Start-up-Community werden und auf ein Netzwerk von über 1.200 Unternehmen zurückgreifen. Neben einem gemeinsamen Workspace stehen den Start-ups im Herzen Karlsruhes persönliche Coachings und ein Mentoring durch erfahrende Unternehmer*innen zur Verfügung. Zudem eröffnet das CyberLab seinen Startups den Zugang zu über 250 Investor*innen.

Und damit noch nicht genug: Derzeit entsteht in Karlsruhe auf dem Areal der Hoepfner Brauerei mit dem Smart Production Park ein neues Gründer- und Wachstumszentrum für Gründungen im Bereich der intelligenten Produktion. In der Werkstatt10 steht Startups beispielsweise ein 500 Quadratmeter großer Maschinenpark zur Verfügung, in dem innovative Konzepte für die Digitalisierung von Produktionsanlagen in der Praxis getestet werden können.

Nach der Fertigstellung Ende 2022 verfügen CyberLab und Smart Production Park über insgesamt 5.400 Quadratmeter Gründerspace – umgeben von führenden IT-Unternehmen und Forschungseinrichtungen.

Teil des CyberLab Accelerators werden

Gründerteams, die sich im Rahmen des Accelerator-Programms weiterentwickeln möchten, haben zu Beginn jedes Quartals die Möglichkeit, sich für einen Platz im CyberLab zu bewerben. Dank der Förderung durch Startup BW ist die Teilnahme kostenlos.

Startups erwartet ein dreimonatiges Training, das rund 10 Wochenstunden umfasst. Neben der Vernetzung mit über 300 Alumni, 250 Business Angels und über 1.200 Unternehmen bleibt einer der größten Benefits dies CyberLab Accelerators, dass die Gründer*innen die Owner ihres Startups bleiben und sogar die Chance auf bis zu 200.000 Euro aus dem Startup BW Pre-Seed Programm haben.

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Frank Feil, Jahrgang 1986, berät und schult regionale sowie überregionale Unternehmen in den Bereichen Social Media und Corporate Publishing. Zudem ist er als freier Autor tätig. Schon von Kindesbeinen an fasziniert ihn alles, was mit Technik und dem Internet zu tun hat. Seit 2006 ist er als Blogger und Community Manager im Netz unterwegs.