OpenStack, eine der innovativsten Lösungen für High-Performance-Cloud-Computing ist derzeit ein heiß diskutiertes Kernthema in Unternehmen. Doch wie sehen deutsche IT-Entscheider die Entwicklung? Eine Studie beantwortet die wichtigsten Fragen rund um das Virtualisierung- beziehungsweise Storage-Tool.

Speziell der modulare Aufbau und die offene Architektur ermöglichen es Unternehmen flexibel auf neue Gegebenheiten zu reagieren und diese entsprechend den eigenen Wünschen und Bedürfnissen zu skalieren. „Damit lassen sich Ressourcen an der Stelle erhöhen, wo sie gebraucht werden, um den eigenen Anforderungen gerecht zu werden. Dank OpenStack ist eine Konsolidierung von Diensten auf Hardware Ebene einfach und wird unabdingbar zum zentralen Technologiebaustein für private und auch hybride Cloud-Lösungen, es beschäftigt zahlreiche IT-Entscheider und Cloud-Anwender für den Unternehmenseinsatz 2015“, so der Hosting-Spezialist OVH aus Saarbrücken. Mit der Studie „OpenStack im Unternehmenseinsatz“ liefert Crisp Research nun nach eigenen Angaben die ersten empirischen Ergebnisse zum Einsatz des Softwareprojekts in deutschen Unternehmen. Die europäische Cloud nimmt so endlich Gestalt an.

OpenStack: Cloud-Computing wird flexibler

Die Studie zeigt, dass Cloud-Computing für die breite Mehrheit der Unternehmen zur Realität geworden ist. So lassen sich nur noch 26 Prozent der Unternehmen, trotz aller Vorurteile, den sogenannten Cloud-Verweigerern zurechnen. „Für erfahrene Cloud-Anwender haben Standardisierung und Kontrolle ihrer hybriden beziehungsweise Multi-Cloud-Umgebungen höchste Priorität.“, weiß Dr. Carlo Velten, Senior Analyst und CEO der Crisp Research AG zu berichten. In diesem Kontext spielt OpenStack eine immer größere Rolle für CIOs, RZ-Leiter und Cloud-Manager. So beschäftigen sich derzeit schon 29 Prozent aller Cloud-Anwender aktiv mit dem Open Source-basierten Cloud-Management-Framework.

Studie im Überblick

  • 29 Prozent aller Cloud-Anwender beschäftigen sich schon heute intensiv mit OpenStack
  • OpenStack läutet neue Welle für Open-Source-Technologien im professionellen RZ-Betrieb ein
  • Das Softwareprojekt wird erwachsen – für 58 Prozent der Cloud-Anwender stellt es eine echte Alternative zu etablierten IaaS-Managementlösungen dar
  • Standardisierung als Schlüsselaufgabe für CIOs im Multi-Cloud-Zeitalter

Gleichzeitig wird OpenStack in der IT-Community nicht mehr als Nischentechnologie oder Marketing-Hype verstanden. Für 58 Prozent der befragten IT-Entscheider stellt es mittlerweile eine echte Alternative für etablierte Cloud-Management-Lösungen dar. „OpenStack hat das Potential, der kommende de-facto Standard für komplexe IaaS-Umgebungen zu werden und wird für immer mehr CIOs und Cloud-Service-Provider zur Schlüsseltechnologie für barrierefreie Multi-Cloud-Infrastrukturen.“, resümiert René Büst, Cloud-Experte und Senior Analyst bei Crisp Research. Er hatte kürzlich darüber in der Computerwoche berichtet, dass OpenStack bei deutschen Unternehmen bereits angekommen ist. Er bezog sich ebenfalls auf die oben verlinkte Studie.

Zur Info: OpenStack (Wikipedia) wurde 2010 von Rackspace, NASA, und 25 führenden Technologieunternehmen ins Leben gerufen, um Industriestandards voranzubringen, den Lock-in in Cloud-Plattformen zu beenden und die Einführung von Cloud-Technologie zu beschleunigen. An der Community nehmen mittlerweile über 150 Firmen teil, unter anderem Dell, AMD, intel, Canonical, SUSE, HP und Cisco, und OpenStack entwickelt sich zum de-facto Standard für offene Cloud-Architekturen. Auch IBM unterstützt das Projekt: „Durch unser Engagement bei OpenStack können wir aktiv die Entwicklung offener Cloud-Architekturen mitgestalten und vorantreiben“, sagt Susan J. Volkmann, Director Cloud-Computing für Deutschland, Österreich und die Schweiz (DACH) bei IBM. „OpenStack ist für uns die grundlegende Basis für die Zukunft und unsere Cloud-Strategie.“

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