Empathie im UX Design, Head Mounted Displays und Machine-learning Algorithmen – hier präsentieren wir euch die 11 IT-Trends 2016. Unsere Experten aus Bereichen wie HR, Webdesign, Venture Capital und Big Data prognostizieren das IT Jahr. 

11Digitales Recruiting

„Die Digitalisierung erfasst zunehmend auch die HR-Branche und sorgt für viele neue Modelle der Mitarbeitergewinnung. Der globale Kampf um Fachkräfte ist Treiber dieser neuen Generation an Startups. Themen sind dabei vor allem die Nutzung von Big Data und Analyse eigener Daten, Rekrutierung auf mobilen Kanälen und Smartphones sowie besseres Matching von Kandidaten.“

Andreas Dittes, Talentwunder UG

10Generation Z

„Der richtige On-Boarding Prozess wird ein entscheidender Faktor im Wettbewerb um die besten Köpfe sein. Junge IT-Fachkräften legen großen Wert auf fachliche Entwicklungsmöglichkeiten und ihnen ist es laut einer aktuellen Studie der HTWK Leipzig am wichtigsten, gezielt eingearbeitet und durch einen Mentor bzw. Paten unterstützt zu werden.“

Lutz Leichsenring, Chief Evangelist, young targets GmbH

9UX Design

„Auch 2016: wachsende Internet-Gerätevielfalt fordert mehr Semantik. Datenanalyse schlägt Bauchgefühl. Pixel werden bedeutungslos. Flat-Design war nur eine Phase. Mehr Netz-Power bringt mehr Möglichkeiten: Video & Animation. Grafisches Userinterface-Design wird noch dynamischer. UX-Tools verlagern sich ins Netz. Und ganz wichtig: Empathie ist und bleibt der Schlüssel für gutes UX-Design.“

Georg Rothweiler, SCREENdesignR

8Big Data

„2016: Das Jahr der Algorithmen. Wir produzieren viel mehr Daten, als wir manuell verarbeiten können. Deshalb werden Machine-learning Algorithmen immer wichtiger. Sie nutzen historische Daten und ziehen permanent eine Vielzahl weiterer Einflussfaktoren ein, erkennen hochkomplexe Zusammenhänge und leiten so präzise Prognosen ab, die dem menschlichen Bauchgefühl weit überlegen sind. Aber erst die Kombination aus validen Prognosen und Automatisierung macht aus Daten gewinnbringendes Kapital.“

Dunja Riehemann, Blue Yonder GmbH

7IT-Sicherheitsgesetz

„Die aktuelle Studie der NIFIS bestätigt: Datenschutz bleibt auch 2016 das Top-Thema. Daneben spielen Datensicherung und -archivierung sowie Forderungen nach mehr Sicherheit beim Nutzen von Cloud Computing eine wichtige Rolle. Gerade bezüglich Cloud-Nutzung wird der Datenschutz zum entscheidenden Kriterium – der EuGH hat im Oktober das Safe Harbor-Abkommen kassiert und damit die außereuropäische Datenverarbeitung generell in Frage gestellt.“

Christoph Schäfer, Secorvo Security Consulting GmbH

6Same Day Delivery

„2016 wird ein entscheidendes Jahr für den lokalen Handel und Same Day Delivery. Durch den Einstieg der großen eCommerce Player wie Amazon oder Zalando in den lokalen Markt, ist das Thema in aller Munde und wird dem stationären Handel den Anstoß zum Umdenken geben. Mit SDD kann der Händler vor Ort seinen Wettbewerbsvorteil der sofortigen Warenverfügbarkeit nutzen und seinem Kunden dieses Plus an Service anbieten – hierbei können den Händler auf SDD spezialisierte Partner unterstützen.“

Michael Löhr, Geschäftsführer und Gründer der tiramizoo GmbH

5Webentwicklung

„Auch für 2016 wird sich der Trend weg von simplen Informationswebseiten, hin zu Mehrwert bringenden Seiten mit reichlich Funktionalität fortsetzen. Die Ende des Jahres veröffentliche Typo3 Version 7.6, die mit 3 Jahren Support (LTS) daher kommt, passt hier perfekt ins Bild. Das von Grund auf renovierte Backend und die vielen neuen Features versetzen uns Pixelveredler perfekt in die Lage, diesem Trend gerecht zu werden.“

Dirk Fehse, werkraum GmbH

4Cloud Computing im Mittelstand

„Cloud Computing hat sich trotz aller Sicherheitsbedenken als das Next Generation IT-Sourcing Modell etabliert. Große Anbieter wie bspw. Microsoft bieten ihr gesamtes Software-Portfolio zwischenzeitlich als technisch und wirtschaftlich attraktive Cloud-Gesamtlösung. Die schnelle Adaptierbarkeit und hohe Anwenderakzeptanz führen in den Unternehmen zu einem Umdenken – sicherlich auch gefördert durch die immer stärkere Nutzung mobiler Apps aus der Cloud im privaten Umfeld.“

Frank Roth, Vorstand AppSphere AG

3Baden-Württemberg als VC Standort

„Im Unterschied zur Hauptstadt Berlin liegt der Schwerpunkt in Baden-Württemberg bei Deep Tech und BtB-Geschäftsmodellen. Dies ist angesichts der Stärken von Hochschulen, wie das KIT und der großen Nähe zur produzierenden Industrie nicht verwunderlich. Das reicht aber noch nicht. Der Gründerstandort Baden-Württemberg muss noch attraktiver werden, sowie Gründer und Investoren gezielter ansprechen.“

Matthias Hornberger, Vorstandsvorsitzender CyberForum e.V.

2Industrie 4.0

„Mit Industrie 4.0 wird der Schritt in die vollständig digitale vernetzte Welt für den Mittelstand geebnet. Vorausgesetzt, der Einsatz neuer und zukunftsfähiger Technologien bedeutet keinen Bruch mit der bereits bestehenden IT-Landschaft. Gepaart mit dem -Internet of Things- katapultiert sich die -Industrie 4.0- somit zu einer Spielwiese mit Tausenden Produkten und Features, die der Mittelstand wiederum seinen Kunden anbieten kann. Uns muss aber auch klar sein, dass ein Unternehmen sein Produkt mittels Industrie 4.0 unnötiger Weise um das vielfache aufpumpen kann.“

Simon Thomas, Geschäftsleiter Dr. Thomas und Partner

1Hardware in Virtual Reality

„2016 wird zu einem entscheidenden Jahr für Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR). Mit den starken Neuentwicklungen von Head Mounted Displays, Datenbrillen, Controllern und Tracking wird das Thema einen enormen Schub erfahren. Technologieanbieter wie Microsoft mit seiner HoloLens haben industrielle Anwender schon heute als Zielmarkt.“

Dr. Christoph Runde, Geschäftsführer des Virtual Dimension Center Fellbach

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