Das Jahr 2020 neigt sich dem Ende zu – und die Techtag-Redaktion blickt mit euch zurück auf zwölf spannende Monate, in denen sich in den Bereichen Digitalisierung, Industrie 4.0, Share Economy und Start-ups so einiges getan hat. Im zweiten Teil blicken wir auf die Monate April, Mai und Juni.

April: Home Office, Sharing Economy und Smart Farming

Mit Beginn der Corona-Pandemie wurden schlagartig alle Messen und Events abgesagt – und Unternehmen mussten sich nach Alternativen umschauen. Wer nicht ohnehin schon auf Facebook, Instagram und Co. vertreten war, begann spätestens jetzt, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Wir nahmen das zum Anlass, um darüber aufzuklären, dass erfolgreiches Social Media Marketing heutzutage nur noch in Kombination mit Social Ads funktioniert.

Und auch in anderen Bereichen beschäftigte uns der Einfluss von Corona: Die Sharing Economy stand von einem Tag auf den anderen Kopf, da soziale Kontakte hier natürlich besonders wichtig sind. Und dann war da natürlich noch das Thema Home Office, das durchaus kontrovers diskutiert wurde. Sollte es vielleicht sogar ein Recht geben, von zuhause aus arbeiten zu dürfen? Dieser Frage haben wir uns in einem Kommentar gewidmet.

Die Digitalisierung hat längst alle Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft erreicht – auch die Landwirtschaft: Sowohl im Stall als auch auf dem Acker entdecken immer mehr Landwirte das riesige Potenzial für sich, das in digitalen Lösungen wie Agrar-Apps oder Drohnen steckt. Ein Blick auf das Thema Smart Farming.

Zum Abschluss des Monats wurde es dann noch historisch, denn die „Stadtgeist-Karlsruhe“-App nutzt Augmented Reality, um virtuelle Kurztrips in die Vergangenheit zu ermöglichen.

Mai: KI, Digitale Nomaden und Remote Tourism

Im Mai gab es zum Auftakt ein Gründerview, in dem wir in regelmäßigen Abständen spannende Start-ups vorstellen. Das IT-Security-Startup und Cyberlab – Alumni Gardion hat ein auschließlich in Deutschland betriebenes, hochsicheres VPN entwickelt, welches Internet privat und sicher macht. Mehr darüber erfahrt ihr hier.

Künstliche Intelligenz (KI) zur Zeit in gerade einmal 9 % der Unternehmen ab 50 Mitarbeitenden Anwendung. Dabei bietet KI durch die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten für nahezu jeden Branchen- und Unternehmensbereich Vorteile und kann menschliche Anwender sinnvoll unterstützen. Eine Einführung.

Natürlich ließ uns Corona auch im Mai nicht los. Wir beleuchteten das Thema Digitale Nomaden, und wie Unternehmen von diesen profitieren – auch außerhalb einer Pandemie. Parallel dazu stellte V-INDUSTRY unter Beweis, dass es durchaus sinnvoll sein kann, die Sharing Economy mit der Industrie zu verknüpfen. Wie auf diese Weise kurzfristig 10.000 Gesichtsschilder produziert und ausgeliefert werden konnten, ist hier nachzulesen.

Und jetzt ist es an der Zeit für eine kurze Auszeit – Stichwort Remote Tourism.

Juni: heliopas.ai, Social Business Apps und VR

Das Thema Bewässerung in der Landwirtschaft klingt erst einmal ziemlich analog. Dass es auch anders geht, zeigt helopas.ai, eines der Startup-Teams im Karlsruher CyberLab. Deren App WaterFox nutzt künstliche Intelligenz, um Landwirte bei der Bewässerung zu unterstützen. Mehr darüber erfahren Interessierte in unserem Interview.

Digitalisiert wird übrigens nicht nur die Landwirtschaft, sondern auch das Fahrrad. Denn während viele noch an den klassischen „Drahtesel“ denken, der wie vor 50 Jahren noch völlig analog daherkommt, sind vernetzte Fahrräder mit smarten Features längst Realität.

Spätestens seit der Corona-Krise ist sie in aller Munde: die Cloud-basierte, ortsunabhängige Kollaboration in Teams. Heutzutage kann jeder von überall auf der Welt an einem Projekt arbeiten – sofern die richtigen Tools zum Einsatz kommen. Ein Überblick.

Elektronische Patientenakten, automatisierte Pflegedokumentation, vernetzte Tourenplanung oder gar Therapieroboter – auch in der Pflege spielen künstliche Intelligenz und Robotik eine immer wichtigere Rolle. Dabei gilt für die digitalen Helfer: Unterstützten, nicht ersetzen.

Wir beschließen das erste Halbjahr 2020 mit einem Ausflug in die Virtual Reality im Daily Business.

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Frank Feil
Frank Feil, Jahrgang 1986, berät und schult regionale sowie überregionale Unternehmen in den Bereichen Social Media und Corporate Publishing. Zudem ist er als freier Autor tätig. Schon von Kindesbeinen an fasziniert ihn alles, was mit Technik und dem Internet zu tun hat. Seit 2006 ist er als Blogger und Community Manager im Netz unterwegs.