Mobilität, Flexibilität und Schnelligkeit – diese Anforderungen haben Startups an ihre IT. Gerade jungen Gründern sind eine gute Vernetzung und eine schnelle Kommunikation ohne Unterbrechungen auch von unterwegs wichtig. Als Basis dafür bedarf es einer passenden IT-Landschaft. Doch worauf kommt es bei der IT für Startups an?

Eine leistungsfähige Unternehmens-IT ist heute neben einer stabilen Finanzierung und Marktreife einer der entscheidendsten Faktoren für den Erfolg von Startup-Unternehmen. Sie sorgt unter anderem dafür, dass Dienstleistungen bzw. Produkte schnell und störungsfrei an den Kunden gelangen und sichert die Unternehmensdaten ab. Für die Umsetzung einer geeigneten IT-Infrastruktur fehlen Startups jedoch oft die Zeit und das notwendige Fachwissen. Zum anderen sind hohe Investitionen in Hard- oder Software für sie gerade am Anfang schwer zu stemmen.

Cloud Computing als Lösung

Viele Startups setzen daher auf Cloud-Computing: Traditionelle Hardware (Server) lässt sich so beispielsweise virtualisieren und in die Cloud eines externen Dienstleisters auslagern. Dieser übernimmt das Management und sorgt auch für die Einhaltung von IT-Sicherheitsvorkehrungen wie Antivirus-, Spam-, Firewall- und Backup-Management. Gleichzeitig helfen externe Dienstleister bei der Auswahl bzw. Anbindung von Cloud Services wie Microsoft Office 365 oder Salesforce und behalten dabei die Gesamt-IT im Blick.
Ein weiterer Vorteil: Cloud-Dienste lassen sich je nach Evolutionsstufe des Startups flexibel skalieren. Werden mehr Volumina benötigt, bieten Cloud-Dienstleister flexible Abonnements mit attraktiven Kündigungsfristen. Über sogenannte Prepaid-Modelle können Unternehmen auch Leistungs- bzw. Stundenkontingente extern beziehen und je nach Bedarf nach und nach verbrauchen. Bei der Nutzung von Cloud Services beziehen Startups das, was sie wirklich brauchen und können ihre Ausgaben damit gut kalkulieren.

IT-Sicherheit von Beginn an

Egal welche Firmengröße sie haben – Unternehmen müssen sich vor Cyberangriffen wie Phishing oder Malware schützen. Werden eigene Ideen oder schützenswerte Daten gestohlen, schadet es dem Image und richtet oft großen wirtschaftlichen Schaden an. In Anbetracht der sich verschärfenden Bedrohungslage und gesetzlicher Anforderungen wie die der DSGVO ist IT-Sicherheit daher auch für Startups ein unumgängliches Thema. Zwar sind junge Gründer meistens mit der aktuellen Gesetzeslage rund um die DSGVO vertraut, haben aber oft noch keine Vorstellung davon, wie das eigene Sicherheitskonzept aussehen muss.

Flexibles Arbeiten planen

Jungunternehmen haben oft noch keine feste Büroinfrastruktur, arbeiten mobil von verschiedenen Orten aus und brauchen Hard- und Software, die nach dem Prinzip „Plug & Play“ funktioniert. Damit können sie ihre Geräte ohne weitere Einstellungen an die IT-Infrastruktur orts- und zeitunabhängig anschließen und flexibel arbeiten. Neben der einfachen Bedienbarkeit ist eine hohe Verfügbarkeit der IT wesentlich. Die Kommunikation und Vernetzung über Standorte hinweg müssen flexibel und reibungslos funktionieren. Auch deswegen sind Cloud-Lösungen für Startups eine sinnvolle Lösung: Mitarbeiter können so immer und überall auf benötigte Programme oder Daten zurückgreifen.

Unterstützung beim IT-Management

Da Startups meist nicht selber über das Know-how für das strategische Management der Unternehmens-IT verfügen, sind sie auf externe Hilfe schnell angewiesen. Hinzu kommt, dass aufgrund des IT-Fachkräftemangels Mitarbeiter mit entsprechendem Fachwissen auch für Startups schwer zu finden sind. Eine Alternative ist es deshalb, die IT inklusive IT-Sicherheit an einen externen IT-Dienstleister auszulagern, der als Managed Services Provider die Pflege teilweise oder ganz übernimmt.

Den passenden Dienstleister finden

Unternehmen steht heute ein riesiges Angebot an IT-Dienstleistern und IT-Services zur Verfügung. Startups brauchen meist keine großen Service-Pakete oder Lösungen von der Stange. Bei der Auswahl eines IT-Dienstleisters sollten sie darauf achten, dass dieser ihre Bedürfnisse versteht. Wer ein schlankes, flexibles Paket möchte, aber ein umfangreiches, eher für größere Unternehmen geeignetes bekommt, der ist falsch beraten. Gleichzeitig ist es gut, wenn der externe Dienstleister auch noch weiterhin betreuen kann, wenn das Startup wächst und die IT größeren Anforderungen genügen muss. Genau deshalb sollte die IT-Architektur von Anfang an skalierbar konzipiert sein.