Wenn sich am 1. Februar um 9 Uhr die Tore der Stuttgarter Landesmesse öffnen, haben sich bereits etwa 350 Startups aus Baden-Württemberg und internationalen Partnerregionen gerüstet: Mehr als 4.000 Besucher werden an diesem Tag in der Landeshauptstadt erwartet, um sich auf dem 25.000 Quadratmeter großen Areal von der badisch-schwäbischen Startup-Kultur inspirieren zu lassen. Unter den Besuchern des „Start-up BW Summit 2019“ – neben zahlreichen B2B-Partnern aus Großunternehmen oder aus dem Mittelstand, Business Angels und Venture Capital Gesellschaften – ist ein Mann, der bereits seit Monaten auf diesen Termin hinfiebert: Michael Rausch.

Rausch ist als COO des Karlsruher Hightech.Unternehmer.Netzwerks CyberForum e.V. zuständig für den IT-Accelerator CyberLab und in seiner Funktion als Vorsitzender der Karlsruher Gründerallianz verantwortlich für die größte in Stuttgart bespielte Ausstellungsfläche. techtag traf Rausch im Vorfeld des Summit zum Gespräch.

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Nahezu 1.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche wurden beim Start-up BW Summit 2019 in Stuttgart für Gründer aus der IT-Region in und um Karlsruhe reserviert. Was erwartet die Besucher?

Wir bespielen mit etwa 40 Startups einen offen gestalteten Gemeinschaftsstand, zeigen dabei kleine und größere Exponate und breiten damit den Fächer der Startup-Szene aus der Karlsruher Technologieregion aus. Neben einem Info-Counter gibt es auf unserer Ausstellungsfläche natürlich auch ausreichend Gelegenheit, um sich in einem Loungebereich zum persönlichen Gespräch zurückzuziehen.

Warum sollten die Besucher unbedingt bei Ihnen vorbeisehen?

Die Besucher werden nicht vorbei- sondern genau hinsehen! Es wird so sein, dass niemand an uns vorbeikommen wird. Insbesondere wenn es um Innovationen aus dem Bereich der Hightech- und IT-Szene geht. Da sind wir meines Erachtens in der Technologieregion Karlsruhe nun einmal bundesweit führend. Auch wer sich für das Trendthema „Künstliche Intelligenz“ interessiert, wird zwangsläufig bei uns landen.

Sie selbst werden in Personalunion für die Gründerallianz auf der einen und für das Karlsruher CyberLab auf der anderen Seite in Stuttgart vertreten sein. Lässt sich das gut für Sie vereinbaren?

Sehr gut sogar! Die Gründerallianz vereint ja Existenzförderer und -Unterstützer von Institutionen und Einrichtungen, wie die Technologiefabrik, das KIT und die Hochschulen, Kammern, die kommunale Wirtschaftsförderung und einer Reihe weiterer Gründerinitiativen. Das CyberLab ist ein Teil dieser Allianz.

Und wofür schlägt ihr Herz am meisten?

Natürlich ist mein Betätigungsfeld das CyberLab. Doch mein Herz schlägt tatsächlich für Gründer und Startups. Was da an Potenzial, Kreativität, Innovation und Energie freigesetzt wird, wirkt jeden Tag aufs Neue inspirierend auf mich.

Jetzt kennen Sie die Szene wie kein anderer. Wo würden Sie die Startup-Szene aus Karlsruhe einordnen, sowohl im bundesweiten als auch im internationalen Vergleich?

Klar sind München und Berlin sicherlich Hochburgen und das Gründeraufkommen ist gewiss ungleich höher, als in der IT-Region Karlsruhe. Allerdings gibt es eklatante Unterschiede, die sowohl für die Startups, wie auch für die Investoren von Bedeutung sein können. Die Sichtbarkeit für Gründer ist in Karlsruhe wesentlich größer, die Wege sind kürzer, das Netz ist dichter und die Ideen und Innovationen tatsächlich auf einem Niveau, das internationalen Maßstäben gerecht wird. Nicht ohne Grund sind wir nach wie vor Europas größtes IT-Cluster. Unser Schwerpunkt im CyberLab liegt natürlich auf IT-Anwendungen und hierfür ist die IT-Region natürlich prädestiniert.

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Warum sollte jeder, der in irgendeiner Weise mit Startups oder Gründern zu tun hat zum Summit nach Stuttgart kommen?

Da lohnt selbst die weiteste Anreise, finde ich. Hier trifft sich die gebündelte Startup-Power, made in Baden-Württemberg. Und wenn Sie sich ansehen, welche weltbekannten Unternehmen aus Baden-Württemberg stammen, dann ahnen Sie vielleicht, was im Ländle alles wachsen kann.

Besten Dank für das Gespräch.