Die Wirtschaftsregion Pforzheim hat eine Brückenfunktion zu den Ballungsräumen Karlsruhe und Stuttgart. Vor allem für die IT- und Medienbranche bietet sie einen interessanten Gründerstandort an. Wir haben uns deshalb in Pforzheim umgeschaut und eine Auswahl an Startups erstellt, die ihr auf dem Schirm haben solltet.

NOX Robots

Er ist 2,40 m groß und bringt stolze 160 kg auf die Waage – das ist NOX. Der humanoide Roboter wurde von NOX Robots in Kooperation mit der Hochschule Pforzheim konzipiert. Hauptsächlich wird er für Messen, Stadtfeste oder Firmenevents gebucht und ist je nach Kundenwunsch individuell anpassbar. 2014 wurde NOX Robots vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft die Auszeichnung als außergewöhnlichste Gründungsidee des Jahres verliehen. Außerdem hatte NOX auch schon seinen großen Fernsehauftritt in der ProSieben-Sendung „Circus HalliGalli“.

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Fabrik der Liebe

Hochzeiten bedeuten neben einem unvergesslichen Fest auch immer viel Organisationsaufwand. Das Startup Fabrik der Liebe bietet Brautpaaren deshalb Hochzeitsdienstleistungen wie Foto und Film, Musik, Hochzeitsmoderation, Dekoration sowie Hochzeitskarten an. Die Philosophie besteht darin, jede Feier individuell werden zu lassen und dem Kunden Freiraum zur Vorfreude auf die Feier zu verschaffen. Gegründet wurde Fabrik der Liebe 2013 von Richard Wesner, Roland Karcher und Willi Knaus.

Xoopo

Weg mit dem Tape – jedenfalls beim Fußballtraining. Robin Trautz hatte vor wenigen Jahren seine Idee für ein elastisches Schuhband zum Überziehen, statt sich die Schnürsenkel mit Tape zu fixieren. Nachdem Prototypen ausgiebig getestet wurden, entwickelte er zusammen mit seinem Kollegen Timo Klittich Anfang 2015 die Marke Xoopo. Inzwischen wurde das Xoopo-Band von zahlreichen Profis erfolgreich getestet und wird in unterschiedlichen europäischen Fussball-Ligen verwendet.

Buddy Watcher

Die Kommunikation beim Tauchen ist nicht immer einfach: Handzeichen können übersehen werden, akustische Signalgeber sind oftmals unzuverlässig und stören den maritimen Lebensraum. Genau diesem Kommunikationsproblem haben sich Michael Feicht, Eduard Sabelfeld und Sergej Koch angenommen. Mit dem Buddy Watcher wurde von den drei Ingenieuren ein am Handgelenk tragbarer Signalgeber entwickelt, der über Ultraschall den Partner mittels Vibration alarmiert. Der Buddy Watcher funktioniert auf einer Entfernung von bis zu 20 Metern und ist seit November 2014 erhältlich.

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Varomo

Das Tragen schwerer oder sperriger Gegenstände stellt für Menschen mit Handicap schon einmal eine Herausforderung dar. Die Varomo UG möchte mit ihrem mobilen Robotertisch genau dieses Problem lösen. Der CAREcules ist ein Helfer auf drei Rädern, der sich intuitiv steuern lässt und Gegenstände bis zu 15 kg transportieren kann. Neben seiner Höhenverstellbarkeit erkennt er dank Umgebungssensorik alle festen und beweglichen Hindernisse. Gegründet wurdet wurde das Startup im Januar 2017 von Thomas Link, Philipp Pfundstein und Karl Bang-Gottlebe.

Portus Cycles

Portus ist der alte lateinische Name Pforzheims und bedeutet Hafen, Mündung oder Zuflucht. Eben unter diesem Begriff hat Alexander Clauss das Startup Portus Cycles gegründet, welches sich vom Einheitsbrei der Fahrrad-Industrie unterscheiden möchte. Seit 2014 fertigt das Team rund um Alexander Clauss Rahmen nach Kundenwunsch an und bietet ebenso Rahmenbau-Kurse in seiner Werkstatt an.

Häcker Medien

Mit der entwickelten App Hearpaper will das Pforzheimer Startup Häcker Medien geschriebene Nachrichten hörbar machen. Die Anwendung richtet sich an Personen, die entweder keine Zeit zum Nachrichten lesen haben, beispielsweise weil sie mit dem Auto unterwegs sind oder eine Sehbeeinträchtigung haben. Mittels Hearpaper können aktuelle Tagesnachrichten ganz einfach angehört werden. Die Inhalte sind dabei individuell anpassbar. Um die große Anzahl an Artikeln zeiteffizient vertonen zu können wird Sprachsynthese Technologie, sogenannte TTS (Text-To-Speech) eingesetzt. Gegründet wurde das Startup 2015 von Thomas Häcker und Carina Häcker.

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