Das nächste Einhorn, der Hidden Champion der Zukunft? Oder einfach eine solide Geschäftsidee, aus der mehr werden könnte? Wir schauen uns um und präsentieren Startups mit ungewöhnlichen und teils auch mutigen Ideen. Heute: Von der Rettungsboje bis zum digitalen Hochzeitsalbum. 10+ Karlsruher Startups, die man auf dem Schirm haben sollte.

PACE

PACE Telematics will ältere Fahrzeuge ohne Umbau zum Smartcar machen. Die Hardwarekomponente PACE Link wird am OBD 2 Port, der Diagnoseschnittstelle eines Autos, angeschlossen. Mit der passenden App ist der Weg offen für eine Vielzahl von Diensten: Von der Find-my-Car-Funktion, über elektronisches Fahrtenbuch bis zum automatischen Notruf. Nach einer erfolgreichen Crowdfunding-Aktion gab PACE Gas – und konnte im Herbst 2016 erfolgreich eine deutlich siebenstellige Series-A-Finanzierungsrunde abschließen.

prenode

prenode entwickelt für Unternehmen künstliche Intelligenzen (KI), die ihnen bei Entscheidungen und Vorhersagen unterstützen. Hierzu verwenden wir innovative und neuartige Technologien die es erlauben, KI auf verteilten, unternehmensübergreifend Datensätzen sicher zu entwickeln. Wir sind damit in der Lage bessere KI zu entwickeln und die Entwicklungs- und Implementierungszeit zu reduzieren. Durch ein mehrschichtiges Sicherheitssystem können wir darüber hinaus den Datenschutz gewährleisten.

inlyse

Neuartige Mechanismen der Bilderkennung und selbstlernende neuronale Netze können selbst die neuesten und gefährlichsten Cyber-Bedrohungen identifizieren und abwehren. Mit den einfachen Plugins von inlyse können Unternehmen eine cloudbasierte Technologie mühelos und ohne Expertenwissen in die eigene IT-Infrastruktur integrieren, um kritische Schwachstellen zu schließen.

HQS Quantum Simulations

Heisenberg Quantum Simulations entwickelt Algorithmen zur Vorhersage von Molekül- und Materialeigenschaften für die Chemie-, Pharma- und Technologie-Industrie. Die Heisenberg-Algorithmen sind sowohl auf herkömmlichen als auch auf neuen Quantencomputern verwendbar und eröffnen den Kunden ein tieferes Verständnis der Materialien und damit schnellere Entwicklungszyklen.
Darüber hinaus bietet HQS individuelle Simulationslösungen für konventionelle Computer mit einer Integration von High-End-Simulationsmethoden an und somit die Möglichkeit, die kommenden Quantencomputer zu nutzen.

heat_it

Der heat_it befreit von juckenden Insektenstichen!
Dafür entwickelt die Kamedi GmbH den heat_it, welcher Wärme zur Behandlung einsetzt. Für die Behandlung steckt man den heat_it in den Ladeanschluss des Smartphones und wählt in der App die passenden Einstellungen aus. Anschließend drückt man den heat_it für wenige Sekunden auf die betroffene Hautstelle und es kommt unmittelbar zur Linderung von Schwellung und Juckreiz. Der heat_it ist kaum größer als ein Stück Würfelzucker und verbraucht nur ca. 0,2% Akku pro Anwendung.

renumics

Wie verhält sich ein Kindersitz beim Aufprall, wenn an einem Detail Veränderungen vorgenommen wurden? Im Zentrum simulationsgetriebener Entwicklungsprozesse steht immer der „Berechnungsingenieur“. Ausgerüstet mit teurer Software führt er auf Basis seines umfangreichen Expertenwissens mit hohem manuellem und materiellem Aufwand kostspielige Simulationen durch. Die helfen dem Konstrukteur bei der Analyse und der Optimierung seiner Designs. Mit Hilfe von maschinellen Lernverfahren und der quelloffenen Middleware von renumics können Berechnungsingenieure künftig Simulationen automatisieren und auf einfache Weise Konstruktionsingenieuren verfügbar machen.

auvisus

Zwei Milliarden Mahlzeiten werden jedes Jahr in Betriebsrestaurants in Deutschland manuell kassiert. auvisus hat eine Lösung gefunden, wie insbesondere zu
Stoßzeiten der Ablauf dieses Bezahlvorgangs optimiert und beschleunigt werden kann – das spart Personalkosten und garantiert höhere Umsätze. Mit Hilfe von KI wird sich der Kassiervorgang verändern: Das Tablett wird unter der Kamera platziert, der Algorithmus erkennt und klassifiziert die Gerichte auf dem Tablett und es kann komplett automatisiert bezahlt werden. Zusammengefasst: Kunde kommt, Algorithmus erkennt, Kunde bezahlt.

BestFit

BestFit digitalisiert auf einfachem Weg die Kundenbetreuung im Fitnessstudio. Die App erstellt personalisierte Trainingspläne mit mehr als 20 unterschiedlichen Trainingsmethoden und fast 450 Übungen, die einen immer wieder an seine Grenzen bringt. Einzigartige Einstellungsmöglichkeiten machen es möglich, dass sich der eigene Trainingsplan an die Bedürfnisse anpasst und nicht andersherum. Die App zeigt einem jederzeit wie man sich verbessert und vermittelt das nötige Wissen.

STYNG

Styng möchte die Tattoobranche digitalisieren. Bisher gab es noch keine zentrale Anlaufstelle im Internet, wo sich Tattoo-Fans und Tattoo-Studios finden können.  Mit der Plattform von Styng können Tattoo-Interessierte Tätowierer finden, Motive vergleichen, sich informieren und untereinander austauschen.

e-volo

Ein elektrisch betriebener Multicopter als Fortbewegungsmittel der Zukunft? Diese Idee kam an: e-volo sammelte im Dezember 2013 bei Seedmatch innerhalb von fast dreieinhalb Tagen 1,2 Mio. Euro von Privatinvestoren ein – das war ein neuer Europa-Rekord. Der Volocopter ist das weltweit erste bemannte und senkrecht startendende Fluggerät, das rein elektrisch betrieben wird. Das junge Unternehmen verfolgt das Ziel, den Traum vom Fliegen ab 2018 für jedermann möglich zu machen. Der bemannte Erstflug des weltweit einzigen zugelassenen Multicopters fand im April 2016 statt.

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