Das CyberLab-Team Litkey vereinigt Software und Hardware für die Datenspeicherung. Im Gründerview stellen wir in regelmäßigen Abständen spannende Startups vor. Dieses Mal sprachen wir mit Litkey-Founder Ankit und stellten ihm die bekannten zehn Gründerview-Fragen.

Euer Startup in einem Tweet?

Litkey ist der Game Changer auf dem Datenträgermarkt. Mit unserer Symbiose zwischen Hardware (Litkey Adapter) und den digitalen Services (Litkey App), ermöglichen wir externe Datenträger sicherer zu machen. Integriert man seinen USB-Stick oder seine externe Festplatte in den Litkey Adapter, so kann der Rundum-Schutz der Daten aktiviert werden. Features wie Indoor-Tracking, On-the-Fly-Verschlüsselung, Cloud-Backup, Crypto-Wallet machen Litkey zu einem multifunktionalen, smarten Produkt.

Wie ist eure Geschäftsidee entstanden und was war der initiale Funke?

So dämlich es sich auch anhört, 2019 habe ich meine Bachelor-Arbeit geschrieben und vier Wochen vor Abgabe verloren.
Wie das passieren konnte? Ich bin ein sehr bequemer Mensch, der all seine Daten auf einem USB-Stick ablegt. Ein Datenträger ist für mich die Komfort-Lösung, um Daten schnell und sicher von A nach B zu transferieren. So kam es, dass ich eines Tages diesen Datenträger an der Hochschule verlor und nie mehr auffand. Mich nervte das Problem so sehr! – Es musste eine Lösung her. Heutzutage kann alles kommunizieren, warum nicht auch Datenträger?

Wie groß ist euer Team, wer gehört dazu und wie habt ihr euch gefunden?

Das Litkey-Team umfasst die Kompetenzbereiche Pablos und meiner Wenigkeit. Gefunden haben wir uns über Founderio.de, einer Plattform, wo Gründer sich untereinander vernetzten können. Pablo ist unser Embedded Hardware- und Software-Entwickler und ich verantworte alles rund um Business Development, Marketing & Sales.

Wer profitiert von eurer Idee und warum?

Sowohl private Endkunden als auch Kunden im Business Kontext profitieren von unserer Lösung. Im Prinzip jeder, der daheim oder auf der Arbeit mit externen Datenträgern zu tun hat. Im digitalen Zeitalter will der Smart Woker flexibel und von überall hustlen. Da bedarf es an moderner Technik, um die Produktivitätssteigerung auch von überall sicherzustellen. Stichwort Plug and Play: Eine Lösung ist nur so lange gut, bis sie ohne Prämissen von jedem Standort verwendet werden kann. Litkey soll das in Zukunft in jeglicher Hinsicht erfüllen.

Wie sieht euer Arbeitsalltag – gibt es überhaupt schon so etwas wie einen „Alltag“?

Wir haben ein gemeinsames, übergeordnetes Ziel: Wir wollen mit Litkey im Q2 2022 den Datenträgermarkt mit unserer Lösung penetrieren. Darauf arbeiten wir im Team zu! Jeder hat seine Verantwortlichkeiten, die er in enger Zusammenarbeit mit allen Stakeholdern gewissenhaft erledigt. Bei mir fängt der Tag meistens um 8 Uhr an und zieht sich je nach Effizienz bis spätabends. Das ist aber keine Regel, da zwischendurch auch die Masterarbeit geschrieben werden muss.

Weshalb habt ihr euch für einen Accelerator wie das CyberLab entschieden?

Das CyberLab wurde mir zwischen Tür und Angel in einem Mentorengespräch empfohlen. Relativ schnell stellten wir fest, dass das Accelerator Programm der prädestinierte Nährboden für uns ist, um sowohl Litkey nach vorne zu bringen als auch um uns persönlich weiterzuentwickeln. Unmittelbar nach der Zusage erwies sich diese Entscheidung als goldrichtig. Durch das Programm konnten wir Wissenslücken im Team schließen und darüber hinaus spürte man einen Drive, seine Ziele zu erreichen, der auch durch die starke Community vorangetrieben wurde.

Welches Startup hat euch am meisten begeistert oder inspiriert? In welches Startup würdest du gerne mal einen Tag Einblickin den Arbeitsalltag bekommen?

Tbh: Remarkable ist schon ein geiles Startup! Wie die es geschafft haben im gesättigten Tablet Markt in eine Nische zu gehen und sich da zu etablieren, ist sehr stark und bewundernswert. Darüber hinaus erstellen sie selbstverständlich großartige Produkte, die sehr gut ankommen. Hier könnte ich mir vorstellen eine Woche ein Schnupperpraktikum im Bereich Marketing und/oder Sales zu machen, um mir gewisse Prozesse für Litkey abzuschauen. Ansonsten reizt es mich schon sehr, selbst ein inspirierendes Unternehmen für andere aufzubauen.

Was ist der nächste große Schritt?

The big next Step ist für uns die Einreichung des EXIST-Ideenpapiers für das Gründerstipendium. Dann nimmt auch schon der Kickoff mit der Weiterentwicklung des ersten marktreifen Prototyps seinen Lauf. In den nächsten Wochen finden auch Gespräche mit den ersten Pilotkunden statt, wo wir das Geschäftsmodell von Litkey pivotieren und für den B2B Markt anpassen möchten. Darüber hinaus gehen wir live mit den ersten Social Media Kanälen und wollen hier den Community-based-Ansatz fahren.

Über welche Stolpersteine musstet ihr während der Gründung steigen?

Wo soll ich bloß anfangen? Wovon ich mich leider nur schwer abfinden kann, ist die Trennung zwischen meiner Co-Founderin und mir. Ansonsten gab es immer wieder Rückschläge wie zum Beispiel potenzielle Pilotkunden, die auf dem letzten Drücker abgesprungen sind oder Absagen von gewissen Förderprogrammen. Aber hey, uns hat das herzlich wenig tangiert. Aufstehen, Mund abwischen und weitermachen!

Habt ihr einen Rat/Tipp an andere Gründer?

Mein wichtigstes Learning: Machen, machen, machen. An sich selbst und seine Stärken glauben und sich für nichts zu schade sein. Aller Anfang ist schwer und es kostet natürlich Überwindung über seinen Schatten zu springen. Aber relativ schnell wird der Erfolg sichtbar sein und der ganze Aufwand wird seine Früchte tragen. Glaubt an eure Idee, investiert in euch und fangt an, euch in den Prozess zu verlieben.

Über Litkey:

Litkey verändert die Art und Weise, wie der digital Native seine Daten speichert. Externe Datenträger sind in puncto IT-Sicherheit sehr anfällig – Der Verlust des Speichermediums geht mit dem Verlust sensibler Daten einher. Damit ist Schluss! Der innovative Litkey Adapter ist nicht nur ein physisches Add-on zu Ihrem Datenträger, sondern auch Ihr persönlicher und smarter Wachhund, der dafür sorgt, dass Ihre Daten auf jeglichen USB-Datenträgern vor Verlust und Missbrauch geschützt werden.

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Fabienne Garke ist seit Juni 2021 in der Marketingabteilung des CyberForum als Werkstudentin aktiv. Sie studiert derzeit "Kommunikations- und Medienmanagement" an der Hochschule Karlsruhe und konnte schon vor dem Studium ihre ersten Erfahrungen im Marketing sammeln.