Im GründerView stellen wir in regelmäßigen Abständen spannende StartUps und ihre Ideen vor. Das Team von FemtoTools AG arbeiten an der Entwicklung und Produktion von wissenschaftlichen Werkzeugen in den Bereichen Mikro- und Nanotechnologie. In kürzester Zeit sind sie in die schweizer Start-Up Szene eingestiegen und haben schon einen Platz unter den Top 50 der einflussreichsten Unternehmen der globalen Robotik-Industrie. Gründer und CEO Dr. Felix Beyeler im Interview.

Euer Startup in einem Tweet!

Wir bieten hochpräzise #Testinstrumente für Forschung und #Qualitätskontrolle im Mikro- und Nanobereich. @FemtoTools

Wer oder was inspirieren dich?

Der Kontakt mit diesen Kunden aus den verschiedensten geographischen und thematischen Forschungsbereichen ist sehr inspirierend. Sie alle haben das Ziel einen entscheidenden Beitrag für unsere Zukunft zu leisten.

Welche App darf auf keinem Smartphone fehlen?

Für den alltäglichen Gebrauch WhatsApp und Google Maps. Für ungeschickte Outdoor Sportler in der Schweiz zudem die REGA App. Mit dieser werden Deine GPS Koordinaten direkt an den Rettungshubschrauber gesendet.

Wie würdest du die Start-up Szene in der Schweiz und speziell in Zürich beschreiben?

Im Raum von Zürich werden ständig neue Firmen gegründet. Die ETH Zürich und internationale High-Tech Firmen bieten gute Voraussetzungen dafür. Des Weiteren gib es verschiedene Organisationen welche Start-Ups unterstützen. Im internationalen Vergleich würde ich die Schweizer Gründer sowie die Schweizer Investoren als eher „vorsichtig“ beschreiben. Dies führt dazu, dass überdurchschnittlich viele Start-Ups überleben aber oft langsamer wachsen als die Konkurrenten im Ausland.

Abgesehen von „Geschnetzeltes Zürcher Art“, was ist deine Empfehlung für die Mittagspause?

Unser Pizza-Lieferant und der Thai Take-Away um die Ecke halten unsere Firma am Laufen. Anschließend noch ein Espresso damit der Koffein-Gehalt im Blut nicht zu tief fällt.

Mit der Ausgründung von der ETH Zürich 2007 habt ihr euch von der traditionellen Karriere als Hochschulwissenschaftler verabschiedet und den Schritt in die Wirtschaft gewagt. Gibt es Unterschiede zwischen wissenschaftlichem und wirtschaftlichem Arbeiten?

Ja natürlich. An der Hochschule haben wir mit neuen Technologien experimentiert. Die Arbeit bei FemtoTools hat zum Ziel unsere Technologie zu optimieren und benutzerfreundlich zu machen. Natürlich kommen weitere Herausforderungen wie zum Beispiel die Serienproduktion und der Aufbau eines effizienten Vertriebsnetzwerkes hinzu.

Innerhalb kürzester Zeit hat sich FemtoTool international etabliert. Ihr habt 2009 den „Swiss Technology Award“ bekommen uns wurdet 2014 in die Liste der „RBR50 – Top 50 most Influental Robotics Companies Worldwide in 2014“ aufgenommen. Zurzeit sucht ihr einen Ingenieur für Mikrosysteme für den  chinesischen Markt. Warum ist gerade Asien für Euch spannend?

Wir haben in Asien eine große Nachfrage für unsere, in Europa entwickelten und gefertigten, Messinstrumente feststellen können. Die Kommunikation mit den Kunden und Vertriebspartnern ist aber oft nicht einfach. Wir wollen deshalb unser Team in diesem Bereich erweitern.

Dein Rat für jeden Gründer?

Das wichtigste ist ein motiviertes Team. Jedes Mitglied muss Freude daran haben etwas Neues zu erschaffen und aufzubauen. Idealerweise handelt es sich gleichzeitig um Experten, welche Ihre Aufgaben in einem Drittel der Zeit erledigen. Dies spart wertvolle Ressourcen.

In deiner Playlist läuft gerade … rauf und runter?

Ich bin zu faul mir eine Playlist zu erstellen :) Ich höre was gerade beim Webradio läuft.

Über FemtoTools AG

FemtoTools AG entwickelt und vertreibt Messinstrumente für mechanische Messungen im Mikro- und Nanobereich. Die Instrumente werden in der Forschung und Qualitätskontrolle in den Bereichen Mikrosystemtechnik, Materialprüfung und der biologischen Forschung eingesetzt.
www.femtotools.com

Dein StartUp im GründerView? Mail an akbaba(at)techtag.de

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