Im GründerView stellen wir in regelmäßigen Abständen die StartUps der Region vor. Das Team von INDMATEC verbringt viel zeit im Labor – um Materialien für den 3D-Druck zu entwicklen und zu verbessern. Somit soll die 3D-Druck-Technologie noch weiter vorangebracht werden, beispielsweise in den Bereichen der Zahnmedizin oder in der Verpackungsindustrie. Mitgründer Tony Tran-Mai berichtet im GründerView darüber, was ihn antreibt – und welches Orchester seine tägliche Arbeit musikalisch untermalt…

techtag: Euer StartUp in einem Tweet!

#INDMATEC hat sich zum Ziel gesetzt, durch umfangreiche Forschungsarbeiten an Materialien und Technologien den FDM 3D-Druck zu  revolutionieren.

Wer oder was inspirieren dich?

Mein Co-Gründer, der seit Jahren auf dem Gebiet der Materialwissenschaften forscht.

Was motiviert euch, selber zu gründen anstatt beispielsweise eine Konzernkarriere zu verfolgen?

Aus eigener Erfahrung heraus wissen wir, dass wir keine typischen Karrieremenschen sind. Wir möchten aktiv am technologischen Fortschritt des 3D-Drucks durch unsere Ideen und unser Know-how mitwirken. Es ist eine exzellente Gelegenheit, dass die Gesellschaft direkt von unseren industrienahen Forschungsergebnissen profitieren kann.

3D-Drucker sind im Moment in aller Munde. Was meinst du, kann der 3D-Druck all die Hoffnungen erfüllen, die in ihn gesetzt werden? Denn diese reichen ja vom Ersatzteildruck über medizinische Anwendungen bis hin zum Hausbau…

Die 3D-Technologie hat 30 Jahre gebraucht, um so weit zu kommen, wie wir es heute kennen. Es dauert jedoch noch eine Weile, bis die beschworene „dritte industrielle Revolution“ durch den 3D-Druck losgetreten wird. Zum heutigen Zeitpunkt wird 3D-Druck bereits im Prototypenbau eingesetzt, für die Massenfertigung ist es aber noch zu langsam. Dennoch glauben wir fest daran, dass diese Technologie das Potenzial hat, in wenigen Jahren die weltweite Wirtschaft zu verändern.

Was ist deine Empfehlung für die Mittagspause?

Unbedingt raus aus dem Büro. Die Vielfalt der Auswahlmöglichkeiten durch die zentrale Lage unseres Büros in der Kaiserstraße macht uns das Leben relativ einfach. Ihr solltet unbedingt den „Bangkok Foodland“ in der Douglasstraße probieren.

Karlsruhe ist für Gründer…

…ein idealer Standort. Mit seinem Gründernetzwerk und der Nähe zu Hochschulen können hochmotivierte und kompetente Mitstreiter leicht gewonnen werden.

Habt ihr als Gründerteam schon einen normalen Büro- bzw. Laboralltag? Oder gibt es noch jeden Tag ein neues Erlebnis?

Nein, unser „Alltag“ ist und bleibt spannend. Als Forschungsunternehmen hat jeder Tag das Potential positive wie negative Überraschungen hervorzubringen. Wir freuen uns daher über jede neue Chance und wachsen an den Herausforderungen.

Dein Rat für jeden Gründer?

Solange den Business Plan – insb. den Finanzteil – verfeinern und auf Plausibilität prüfen (und prüfen lassen), bis alle überzeugt sind, dass sich das Geschäftsmodell auch rechnet. Wir haben uns anfangs zu sehr auf die Technologie konzentriert und erst viel später festgestellt, dass wir bereits früher in den Vertrieb hätten investieren sollen.

Android oder iOS?

Android, weil ich bisher immer iOS hatte und mal was anderes ausprobieren wollte ;)

In deiner Playlist läuft gerade … rauf und runter.

…ein Orchester. Der Sound kommt aus unseren laufenden 3D-Druckern :) Die Geräusche erinnern mich ein bisschen an die Einwahl-Modems der 90er Jahre, mit denen ich mich ins Internet eingewählt habe und erstmal 5-10 Minuten warten musste.

Über INDMATEC:

Die INDMATEC GmbH erschließt durch umfangreiche Forschungsarbeiten an innovativen Materialien und Technologien neue Anwendungsgebiete des FDM 3D-Drucks. Sie ermöglicht dadurch die weitere Verbreitung dieses vergleichsweise kostengünstigen Fertigungsverfahrens in der Zahnmedizin und der Verpackungsindustrie.
www.indmatec.com

Dein StartUp im GründerView? Mail an svb(at)techtag.de

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