Was passiert in der Web-, Tech- und Startup-Szene? Wir präsentieren lesenswerte Meldungen der letzten Woche, die uns im Netz begegnet sind. Heute mit Quantenmechanik, anti-amerikanischen Computerspielen und der beruflichen Zukunft von Übersetzern.

KI: Lieber Trucker als Dolmetscher?

Ein Forschungsgruppe der Universität Oxford hat KI-Experten befragt: In welchem Jahr werden Computer bestimmte Aufgaben besser erledigen, als Menschen? Die Antwort: ziemlich bald. LKW-Fahrer sollen beispielsweise 2027, Übersetzer bereits 2024 von KI überholt werden. Allerdings sollte man die Studie mit Vorsicht genießen, kommentiert die WirtschaftsWoche.

Digitalisierung in der Schule: KMK  vs. BMBF?

Auf der Kultusministerkonferenz sollten Entscheidungen getroffen werden. Wofür sollen die von Bundesministerin Wanka versprochenen 5 Milliarden Euro des Bundesministeriums für Bildung und Forschung verwendet werden? Und darf man überhaupt eine Entscheidung treffen, wenn vom Bundesministerium niemand kommt? Die Vertreter der Länder haben sich zwar untereinander geeinigt. Ministerin Wanka spricht aber von nur vorläufigen Eckpunkten. Und das Warten auf Wanka geht weiter, kommentiert das Schwäbische Tagblatt.

NetzDG: Auf Sand gebaut?

Für das geplante Netzwerkdurchsetzungsgesetz, kurz NetzDG, hagelt es Kritik. Von einem Professor für Medienrecht kommt nun auch noch Kritik an der empirische Grundlage des Gesetzesentwurfs. Der Entwurf basiere auf „Bewertungen von Rechtslaien“. Heise berichtet.

Quantenmechanik: „metaphysisches Wunder“

Golem hat mit dem Quantenforscher Ronald de Wolf gesprochen. Er verrät: Quantencomputer werden nicht die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest beantworten können. Und zumindest in der Theorie könnte jederzeit ein Physiker darauf kommen, die Quantenmechanik zu widerlegen.

Far Cry: „für Amerika ist Anti-Amerika out“

Der neue Teil der Ubisoft-Reihe Far Cry sorgt für Kontroverse. Handlungsort soll der US-Bundesstaat Montana sein, der Gegner eine rechtsextreme, militarisierte Sekte. Nun gibt es eine Petition, in der eine Änderung der Story gefordert wird, statt weißer Christen könne man doch Islamisten einsetzen, das sei realistischer. Der Standard berichtet über die Forderungen einer Gruppe, für die Kritik an Amerika einer Beleidigung der Fanbasis gleichkommt.

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