Das Handwerk im Südwesten läuft auf hohen Drehzahlen. Drei von vier Betrieben des baden-württembergischen Handwerks bewerteten ihre konjunkturelle Lage zuletzt als gut oder besser.

„Wenn Betriebe investieren, steht die L-Bank als Partner bereit – mit flächendeckenden und branchenübergreifend auch auf das Handwerk ausgerichteten Förderprogrammen“, so Dr. Axel Nawrath, Vorsitzender des Vorstands der L-Bank, zur Förderbilanz für das Handwerk in der ersten Jahreshälfte 2017.

KMU sollen noch zielgenauer in Digitalisierungsprojekte investieren können

„Zukünftig setzen wir als Förderbank des Landes weitere Akzente, indem wir unter anderem die Attraktivität der neuen Innovationsfinanzierung 4.0 erhöhen. Mit der Umgestaltung des Programms zum 1. Juli können kleinere und mittlere Unternehmen jetzt noch zielgenauer in Digitalisierungsprojekte und innovative Vorhaben zur Entwicklung neuer Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen investieren“, erläuterte Nawrath.
Dabei reichte die L-Bank von Januar bis Juni insgesamt 161,0 Millionen Euro an Mitteln an Existenzgründer und eingesessene Handwerksbetriebe aus. Die landesweit 609 finanzierten Unternehmen planen mit den Darlehen und Zuschüssen Investitionen in Höhe von mehr 242 Millionen Euro. Knapp 15.000 Arbeitsplätze werden durch diese Finanzierungen gesichert und annähernd 500 neue Stellen geschaffen.

Betriebe werden fit für die Zukunft gemacht

Bei den Gründungen und Übernahmen hat die L-Bank in den ersten sechs Monaten insgesamt 31,4 Millionen Euro an 220 Firmen ausgereicht. An die etablierten baden-württembergischen Handwerksbetriebe gingen in den ersten beiden Quartalen 129,6 Millionen Euro. Insgesamt wurden 391 Betriebe vor allem mit zinsgünstigen Krediten unterstützt. Dabei zeigt sich, dass die Firmen weiter in die Zukunft investieren. So wurden 62 Millionen Euro an zinsgünstigen Krediten für Förderungen im Rahmen der Ressourceneffizienzfinanzierung zugesagt. Erfreulich ist zudem, dass die Unternehmen bereits fast eine Million Euro aus der noch jungen Weiterbildungsfinanzierung 4.0 in Anspruch nahmen und damit in das Humankapital der Betriebe investieren. „Dass die Firmen weit mehr als 50 Prozent der Fördermittel in innovative Projekte und ressourcensparende Maßnahmen einsetzen, verdeutlicht die Motivation der Handwerker, ihre Betriebe fit für die Zukunft machen zu wollen und so die Grundlage für nachhaltige Wettbewerbsvorteile zu legen“, sagte Nawrath.

Quelle: Pressemitteilung L-Bank

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