Ein zwölfseitiges aktuelles Whitepaper gibt einen Überblick, über die relevantesten To-dos zur strategischen Vorbereitung, den Verkauf über verschiedene Plattformen zügig voranzutreiben. Zudem erhält der Leser Einblicke, wie fehlerfreie Logistik-Prozesse auch in kritischen Situationen gewährleistet werden können. Die Herausgeber des Ratgebers holen den Nutzer bei null ab, auch um das Vorhaben der Internationalisierung im bestmöglichen Umfang auf eine solide Basis zu hieven.

Die Autoren bringen es direkt auf den ersten Seiten auf den Punkt. „Wer ins Ausland verkauft, der will, dass es sich lohnt. Für Onlinehändler ist es ratsam, im Vorfeld darüber nachzudenken, wieviel in die Internationalisierung investiert werden soll und wie viel die einzelnen Elemente zur Umsatzsteigerung beitragen.“ Sprich, eine Investition muss nicht nur getätigt werden, sie sollte auch langfristig koordiniert sein. Laut des Papers sollten Online-Händler daher einen neuen Markt erst erschließen, wenn sie diesen gründlich anhand von Key Performance Indicators (Kennzahlen) überprüft haben. „Nur eine ehrliche, objektive und nüchterne Betrachtung des Marktes kann zu sinnvollen Ergebnissen führen; auch wenn erkannt wird, dass eine Internationalisierung im geprüften Markt aktuell nicht profitabel ist“, so Henning Heesen, Geschäftsführer von Salesupply, einem der Herausgeber des Papers.

Das Paper geht daher von folgenden KPIs für die Marktrecherche aus

Produktüberschneidung

  • Wie viel Prozent meines Produktangebots wird in den einzelnen Ländern angeboten?
  • Welche meiner Produkte und Marken werden angeboten?
  • Preisvergleich der angebotenen Produkte

Suchvolumen der Produkte

  • Länderspezifisches Suchvolumen der Produkte im Vergleich zum eigenen Suchvolumen
  • CPC (Cost per Click) im Vergleich zum Heimatmarkt

Rechtliche Aspekte

  • Notwendigkeit von Investitionen für spezielle Verpackungen, Hinweise oder rechtliche Aspekte
  • Versand und Versandkosten
  • Mehrkosten für den internationalen Versand und die Retoure
  • Höhe und Gründe der Retourenquote

Internationalisierung: Marktplätze bieten erste Berührungspunkte

Ich teile die Einschätzungen der Autoren, dass ein „einfacher“ Einstieg in den internationalen Handel leichter über einen Onlinemarktplatz wie Amazon, eBay oder gar Alibaba beziehungsweise mittels asiatischer E-Commerce funktioniert. Über sie lässt sich ohne viel Aufwand und Risiko herausfinden, welche Artikel sich in welchem Land erfolgreich verkaufen lassen. Natürlich sollten auch länderspezifische Plattform ausprobiert werden. Dabei darf die ausgewählte Plattform auch gerne nur eine kleine Zielgruppe ansprechen. Das Produkt entscheidet über den Erfolg.

Dennoch, der Verkauf – ob national oder international – muss über alle Vertriebskanäle hinweg übersichtlich und effizient bleiben. Eine Multi-Channel-Lösung, die internationalen Herausforderungen gewachsen ist, bildet hierfür eine solide technische Basis; so der gemeinsame Konsens. Eine korrekte Produktdaten-Kommunikation und eine effiziente Produktdatenpflege entscheidet über Erfolg oder Misserfolg auf internationalen Onlineplattformen. „Um das Potenzial, das eine Internationalisierung in sich birgt, vollständig zu nutzen, bedarf es nicht nur einer guten Marktrecherche, hoher Conversions durch SEO-optimierte Online-Shops und ansprechender SEA-Kampagnen“, so das Whitepaper. „Erfolgsentscheidend, wie auch bei einem Verkauf im Heimatland, ist der Prozess, der hinter dem Shop liegt: die Logistik.“ Und wieder auf den Punkt gebracht: Kaum ein Kunde wird zu einem Stammkunden, wenn die Lieferung zu lange dauert, der Kundenservice ungenügend ist oder nicht nachvollziehbare Probleme im Falle einer Retoure auftreten.

Das Whitepaper gibt es unter pixi.eu / E-Commerce Internationalisierung. Die beteiligten Unternehmen sind: pixi Software GmbH, brickfox GmbH und Salesupply GmbH – sie setzen lediglich eine kurze Anmeldung voraus; per Link erhält man dann Zugang zum PDF.