Eine historische Stadtführung durch Karlsruhe mit virtuellen Kurztrips in die Vergangenheit? Die „Stadtgeist-Karlsruhe“-App macht genau das möglich.

Wer schon einmal mit einem klassischen Stadtführer unterwegs war, der weiß, wie ermüdend es sein kann, ständig in einem dicken Buch irgendwas nachzuschlagen – und gegebenenfalls auch noch dem Rest der Gruppe laut vorzulesen. Dazu dann noch ein paar winzige Bilder. Wenn überhaupt. Wirklich Spaß macht das nicht.

Zum Glück leben wir in einer Zeit, in der Dank Digitalisierung und Smartphone-Apps niemand mehr mit einem zweihundertseitigen Reiseführer im Rucksack auf Entdeckungsreise gehen muss. Einer dieser Apps ist „Stadtgeist Karlsruhe“.

Stadtgeist Karlsruhe: Historische Einblicke in die Fächerstadt

Das Konzept hinter der App „Stadtgeist Karlsruhe“ hat bereits 2013 den deutschen AppCampus Award gewonnen. Im Rahmen der SmarterCity Initiative der Stadt wurde dieses Konzept dann für Karlsruhe umgesetzt – unter Beteiligung des Wissenschaftsbüros der Stadt Karlsruhe, der Karlsruher Tourismus GmbH, der Karlsruher Schienen- und Infrastruktur Gesellschaft (KASIG) sowie des Stadtarchivs. Herausgekommen ist dabei eine Augmented-History-App, die kostenlos für iOS und Android in den jeweiligen App Stores heruntergeladen werden kann.

Die wichtigsten Features im Überblick:

  • „Stadtmarken“ weisen innerhalb der App auf die einzelnen Sehenswürdigkeiten hin.
  • über die Navigations-Funktion wird der Nutzer mit Pfeilen in der Kamera direkt zur entsprechenden Sehenswürdigkeit geführt.
  • mit Hilfe von Augmented Reality kann der Nutzer durch die Kamera sehen, wie der jeweilige Ort früher aussah.
  • durch ausgewählte Audio- und Video-Beiträge erhält der Nutzer weiterführende Informationen.

In der Praxis sieht das dann so aus:

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Stadtgeist Karlsruhe: Interaktiver Spaß für Jung und Alt

Das Schöne an Stadtgeist Karlsruhe ist, dass die App so einfach und intuitiv gestaltet ist, dass sie sich für jüngere und ältere Semester gleichermaßen eignet. Man braucht nur ein Smartphone und schon kann es losgehen. Selbst diejenigen, die vielleicht schon viele Jahre in Karlsruhe wohnen, können dank Augmented-History noch viele spannende Dinge über die Fächerstadt lernen.

Übrigens: Die App wird stetig weiterentwickelt. In einem Pilotprojekt wurden unter Bürgerbeteiligung bereits Stadtmarken für Knielingen entwickelt. Weitere Gebiete, unter anderem Durlach, sind bereits in Planung.

Abschließend noch ein kleiner Tipp: Aufgrund der vielen Audio-basierten Inhalte empfiehlt es sich, einen Kopfhörer bei der Tour dabei zu haben. So kann man sich in Ruhe alles anhören, ohne dabei seine nähere Umgebung zu beschallen.

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Frank Feil
Frank Feil, Jahrgang 1986, berät und schult regionale sowie überregionale Unternehmen in den Bereichen Social Media und Corporate Publishing. Zudem ist er als freier Autor tätig. Schon von Kindesbeinen an fasziniert ihn alles, was mit Technik und dem Internet zu tun hat. Seit 2006 ist er als Blogger und Community Manager im Netz unterwegs.