Die Klingel-Gruppe mit Sitz in Pforzheim hat kürzlich ein neues Warenlogistik-Zentrum in Betrieb genommen, bei dem durch vollautomatisierte Prozesse Bestellungen in nur 90 Minuten versandfertig gemacht werden können. Nach Angaben der europaweit agierenden Klingel-Gruppe gehört das Warenlogistikzentrum nach der bald geplanten Ausbaustufe dann hinsichtlich Automatisierungsgrad, Flexibilität und Leistungsfähigkeit zu den führenden Systemen weltweit.

Die K – Mail Order GmbH & Co. KG, bekannt unter dem Namen Klingel, ist nicht nur mit rund 2.000 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber in Pforzheim – sondern auch nach eigenen Angaben Deutschlands „zweitgrößte Multichannel Distanzhändler“.

Am Firmensitz der K-Mail Order GmbH & Co. KG in Pforzheim hat nun ein neues Warenlogistik-Zentrum Fahrt aufgenommen: In dem vollautomatisierten „Bagstore“ würden auf 120.000 Quadratmetern Fläche, verteilt über acht Geschossebenen, rund 700.000 Artikel in Taschen (Bags) an Rolladaptern hängend gelagert und über ein Schienensystem an- und abtransportiert, so das Versandhandelsunternehmen in einer Meldung.

Bestellungen innerhalb eines Tages im Umkreis von 250 km

Das neue Lagerungs- und Kommissionierungs-System ermögliche der Klingel-Gruppe Bestellabwicklungen in deutlich höherer Geschwindigkeit. Bereits 90 Minuten nach Auftragseingang sei eine Bestellung versandfertig. Damit könne Ware, die morgens bestellt werde, bis zu einem Umkreis von rund 250 Kilometern vom Firmenstandort noch am selben Tag geliefert werden. Durch die elektronische Erfassung der Artikel werde zudem die Bestandsführung optimiert.

Intelligente Steuerung der Materialflüsse durch RFID

Hinter Klingels neuem „Bagstore“ steckt RFID-Technologie: Bestellte Artikel würden mit einem Chip-Leser identifiziert, automatisch sortiert und dem Packplatz zugeführt, so die K – Mail Order GmbH & Co. KG. Die leistungsfähige Anlage könne gleichzeitig eine große Zahl verschiedenster Artikel in beliebig vorgegebener Reihenfolge zusammenstellen.

Anfang 2017 ist laut Unternehmen die letzte Ausbaustufe des Warenlogistikzentrums geplant, das dann hinsichtlich Automatisierungsgrad, Flexibilität und Leistungsfähigkeit zu den „führenden Systemen weltweit“ gehört.

 

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