Die Digitalisierung bedeutet für jedes Unternehmen am Ende des Tages etwas anderes. Während ein Handwerksbetrieb im Rahmen der Transformation ein digitales Warenwirtschaftssystem einführt, setzt eine Firma aus dem Bereich der industriellen Fertigung vielleicht auf Teilautomatisierung mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz. Große Konzerne wiederum werden mehrere verschiedene Maßnahmen gleichzeitig ergreifen, weil alle Abteilungen und Fachbereiche von der Digitalisierung betroffen sind.

Doch eines teilen alle Unternehmen derzeit: Den Wunsch, garantiert und möglichst schnell ans Ziel zu gelangen. In dieser Situation stellen Freelancer und Freiberufler eine enorme Chance dar, da sie weit mehr zu bieten haben als „nur“ ihr fachliches Wissen. Insbesondere wenn es um Digitalisierungsstrategien für Unternehmen geht, können Freelancer wertvolle Erkenntnisse und vielfältige Projekterfahrung einbringen.

Digitalisierungsstrategien stehen am Anfang des Wandels

Bevor Unternehmen Projekte im Bereich der digitalen Transformation auf den Weg bringen können, stellt sich die Frage: Wann ist welche Maßnahme sinnvoll und wer ist für die Implementierung verantwortlich? Ohne konkrete Digitalisierungsstrategie sind viele Transformationsprojekte zum Scheitern verurteilt. Denn es geht stets um weit mehr als nur die Einführung neuer Tools oder Technologien.

Wenn es um Digitalisierungsstrategien geht, ist selbstverständlich insbesondere das Fachwissen von Freelancern gefragt. Denn kaum jemand hat so vielfältige und langjährige Erfahrungen im Umgang mit Projekten der digitalen Transformation wie sie. Von dieser Erfahrung können nun Unternehmen profitieren, deren Digitalisierungsstrategie neu aufgestellt oder nachjustiert werden muss.

Strategien für den Wandel

Geht man nur von den gängigen Begriffen aus, die im Rahmen der Diskussion um die Digitalisierung kursieren, könnte leicht der Eindruck entstehen, dass es bei der digitalen Transformation in erster Linie um die Einführung von neuen Technologien geht. Sei es Big Data, die Blockchain oder Methoden aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz – stets scheint die Frage im Vordergrund zu stehen, welches Instrument oder welche Technologie für die Digitalisierung benötigt wird. Dabei ist es sehr viel entscheidender, über eine zugrundeliegende Gesamtstrategie zu verfügen. Zu groß ist die Gefahr, dass ansonsten nur eine Reihe einzelner Inselprojekte entstehen.

Natürlich kann es die eine Digitalisierungsstrategie aufgrund der Verschiedenheit der Unternehmen und der atemberaubenden Vielfalt an Lösungen nicht geben. Langjährige Erfahrung mit Digitalisierungs- und Transformationsprojekten, wie sie Freelancer nachweisen können, sind darum umso wichtiger. Ihre Perspektive entwickelt deswegen zunehmend zum Goldstandard, wenn es um die Konzeptionierung und Formulierung von Digitalisierungsstrategien geht.

Freelancer bringen Flexibilität und Agilität in Projekte

Neben langfristigen Digitalisierungsstrategien sind Flexibilität und schnelles Handeln angesichts des hohen Wettbewerbsdrucks und dynamischer Märkte heute von zentraler strategischer Bedeutung. Oft ist es darum keine Option, das benötigte spezifische Fachwissen durch Rekrutierung oder durch Fortbildung in eine Organisation zu bringen. Externe Spezialisten sind in dieser Situation die Garanten für Flexibilität und Agilität. Denn für sie gehören nicht nur agile Arbeitsmethoden zum Standard – Freelancer lassen sich auch schnell und unkompliziert genau in dem Moment rekrutieren, in dem sie gebraucht werden.

Freelancer als Übersetzer zwischen IT und Fachbereichen

IT-Projekte alleine lösen noch keinen Wandel aus und eine große Zahl von Transformationsprojekten ist noch keine Digitalisierungsstrategie. Technische Lösungen müssen darum stets von Veränderungsprozessen in den Fachbereichen und der gesamten Organisation begleitet werden. Dazu ist es unabdingbar, zwischen der IT beziehungsweise den Projekten und den Fachbereichen zu vermitteln. Auch hier sind Freelancer oft ein guter Ansprechpartner, da sie als Übersetzer zwischen der IT und den Fachabteilungen operieren können. Für die meisten Freelancer gehören ausgeprägte Kommunikations-Skills gewissermaßen zur Grundausstattung. Denn sie müssen immer wieder aufs Neue mit Unternehmen und Fachabteilung zusammenarbeiten und kommunizieren.

Die Außenperspektive als Versicherung für echten Wandel

Die Digitalisierung bringt einen umfassenden Strukturwandel mit sich, auf den sich Unternehmen verstärkt vorbereiten müssen. Im Rahmen der digitalen Transformation entstehen neue Prozesse und Strukturen, die entwickelt und eingeführt werden müssen. Dieser Wandel gelingt nur mit einer entsprechenden Digitalisierungsstrategie. Ein unvoreingenommener Blick von außen ist ein Schlüssel für die Entwicklung einer solchen Strategie.

Freelancer fungieren in dieser Situation wie eine Versicherung gegen Betriebsblindheit, da sie eine objektive Sicht auf die Gegebenheiten mitbringen. Ihre Position ermöglicht es ihnen zudem, neue Impulse zu liefern und Änderungsprozesse anzustoßen.

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Oliver Koch
Oliver Koch ist Geschäftsführer der SOLCOM GmbH, eine der besten Adressen wenn es um die Besetzung von IT- und Engineering-Projekten mit freiberuflichen Spezialisten geht. Als Pionier dieses Modells ist das Unternehmen darauf spezialisiert, hochqualifizierte Experten bei namhaften Kunden in allen Branchen und Technologien einzusetzen. Aus dieser Erfahrung heraus schreibt Oliver Koch über den Projektmarkt und die Trends bei IT und- Engineering-Projekten.