In neuen Autos ist jede Menge Technik verbaut. Doch auch ältere Modelle lassen sich mit wenig Aufwand vernetzen und smart machen. Diese Auto-Gadgets solltet ihr kennen.

Wifi-Hotspot bringt Internet ins Auto

Ohne Internet geht heutzutage nichts mehr. Daheim hat inzwischen so gut wie jeder einen Internetzugang – und auch im öffentlichen Raum sowie in Bussen und Bahnen gibt es inzwischen immer häufiger freizugängliche Hotspots. Erste Autos mit integrierter SIM-Karte wurden bereits vor über sieben Jahren ausgeliefert. Die Datenverbindung wird im Regelfall für Infotainment-Dienste oder die Steuerung des Fahrzeugs per App genutzt.

Wer ein älteres Auto fährt und für den Ausflug mit der Familie oder Freunden dennoch allen Insassen Internet zur Verfügung stellen möchte, kann das einfach und komfortabel mit Geräten wie dem Huawei CarFi Hotspot (ab 50 Euro) realisieren. Der kleine LTE-Router wird in den Zigarettenanzünder gesteckt und stellt dann ein WiFi zur Verfügung.

Alternativ gibt es Akku-betriebene Lösungen, die jedoch auf langen Fahrten schnell leer gehen und sich nicht als Dauerlösung eignen.

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PACE – das smarte Schweizer Taschenmesser für’s Auto

Ein WiFi-Hotspot allein macht ein Auto freilich noch nicht „smart“. Dazu braucht es dann schon eine Lösung wie die des Karlsruher Unternehmens und CyberLab-Alumni PACE. Diese besteht aus dem PACE Link, den ihr in die Diagnoseschnittstelle eures Fahrzeugs steckt, und der PACE App. Die Verbindung wird via Bluetooth hergestellt.

Mit wenig Aufwand holt ihr euch mit PACE 10 innovative Features in euer Auto:

  • Find-My-Car-Funktion
  • Traffic Monitor
  • Günstigste-Tankstellen-Finder
  • Performance MOnitor
  • Benzinkosten-Tracking
  • Automatischer Notruf
  • Elektronisches Fahrtenbuch
  • Spritspartrainer
  • Mobiles Bezahlen
  • Fehlercode Analyse

Der Preis für Pace liegt aktuell bei 119 Euro. Die Nutzung ist nicht an ein Abo gebunden, somit entstehen euch keine laufenden Kosten.

Handpresso – die Espressomaschine für’s Auto

Wer viel mit dem Auto unterwegs ist, weiß, dass es so etwas wie „guten Kaffee“ an Autobahnraststätten schlichtweg nicht gibt. Aber auch für dieses Problem gibt es inzwischen eine Lösung – und die nennt sich Handpresso. Die Espressomaschine für’s Auto lässt sich über die 12-Volt-Steckdose des Fahrzeugs betreiben und ist so designt, dass sie in den Getränkehalter passt.

Innerhalb von zwei Minuten kann man sich so einen hervorragenden Espresso zaubern. Dazu baut die Handpresso einen Druck von 16 bar auf und zeigt über ein Display die Wassertemperatur an. Wer zum mobilen Barista werden möchte, muss dafür rund 160 Euro investieren.

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Tile Mate – Nie mehr den Autoschlüssel verlegen

Jeder kennt es: Man ist in Eile, muss schnell aus dem Haus – und findet seinen Autoschlüssel nicht. Diesem Problem hat sich das Unternehmen Tile angenommen.

Der Tile Mate ist ein Schlüsselanhänger mit Bluetooth. Über die Tile-App kann man sehen, wo sich der Schlüssel zuletzt befunden hat –und man kann ihn klingeln lassen. Auf diese Weise findet man den Schlüssel auch im größten Chaos. Umgekehrt kann man den Tile Mate nutzen, um das Smartphone klingeln zu lassen, wenn man dieses verlegt hat. Sogar in Integration in Alexa oder Siri ist möglich. Los geht’s ab 20 Euro.

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Mobileye – der Fahrassistent zum Nachrüsten

Mit Preisen um die 1.000 Euro und mehr sind die Nachrüstlösungen von Mobileye sicherlich kein Schnäppchen. Aber dafür bekommt man dann auch echte Fahrassistenten, die das Unfallrisiko deutlich minimieren.

Je nach Modellvariante verfügen die Unfallpräventions-Systeme von Mobileye über folgende Funktionen:

  • Abbiegeassistent mit Totwinkel- und Kollisionswarnung: Die Umgebung des Fahrzeugs wird mit Hilfe von KI und Kameras überwacht, um Risikosituationen mit Passanten oder Fahrradfahrer frühzeitig zu erkennen.
  • Kollisionswarnung: Fußgänger, Radfahrer oder andere Autos werden frühzeitig erkannt, um einen möglichen Zusammenstoß zu verhindern.
  • Abstandsüberwachung: Akustische Warnung, sobald ein zuvor definierter Abstand zum vorausfahrenden Auto unterschritten wird.
  • Spurhaltewarnung: Weißt darauf hin, wenn das Fahrzeug von der Spur abkommt.
  • Verkehrszeichenerkennung

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Rückfahrkamera – die Ein- und Ausparkhilfe

Vor allem in Großstädten wird bei Parkplätzen um jeden Zentimeter „gekämpft“ – und ohne Hilfsmittel ist es in einigen Situationen kaum noch möglich, risikofrei ein- und auszuparken.

Abhilfe können hier Rückfahrkameras schaffen. Diese unterstützen den Fahrer nicht nur beim Rückwärtseinparken, sondern auch beim Verlassen von unübersichtlichen Einfahrten. Auch in älteren Fahrzeugen lassen sich diese inzwischen problemlos nachrüsten, da entsprechende Funksysteme bereits ab rund hundert Euro zu haben sind. Bei diesen Modellen wird die Kamera ganz einfach auf der Rückseite des Fahrzeugs angebracht. Sie überträgt das Signal kabellos auf einen Bildschirm im Fahrzeug. Dieser kann wie ein Navi an der Scheibe befestigt werden. Einige Modelle nutzen auch den Rückspiegel als Display.

RDKS – den Reifendruck im Blick

Sensoren machen Autos nicht nur smarter, sondern auch sicherer. Einer der wichtigsten Sensoren in diesem Zusammenhang ist sicherlich jener, der den Reifendruck im Auge behält. Reifendruckkontrollsystem (kurz RDKS) nennt sich das dann. In modernen Fahrzeugen ist das RDKS oft Standard, bei älteren Modellen lässt es sich für rund hundert Euro nachrüsten. Die Funktionsweise ist denkbar einfach: An jeden Reifen kommen Sensoren, die den Druck überwachen. Visualisiert werden die Daten auf einem kleinen Display im Fahrzeuginneren, das bei einem Druckverlust auch Alarm schlägt.

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Frank Feil
Frank Feil, Jahrgang 1986, berät und schult regionale sowie überregionale Unternehmen in den Bereichen Social Media und Corporate Publishing. Zudem ist er als freier Autor tätig. Schon von Kindesbeinen an fasziniert ihn alles, was mit Technik und dem Internet zu tun hat. Seit 2006 ist er als Blogger und Community Manager im Netz unterwegs.