Kleider machen Leute – das gilt besonders im Beruf. Wer im Büro eine gute Figur abgeben möchte, hält sich dabei an den für die Branche oder das Unternehmen geltenden Business Dresscode. Doch auch der klassische Dresscode unterliegt dem Wandel der Zeit.

Die Frage nach dem passenden Business-Outfit ist nicht ganz einfach zu beantworten. Denn welches Outfit das adäquate ist, hängt sehr stark von den allgemeinen Business Dresscode Regeln oder der Firmen-Etikette ab.

Was man tragen kann, hängt stark mit der Branche, in der man arbeitet, zusammen. Für einen Banker gelten also andere Dresscodes als für einen Programmierer oder einen IT-Berater, der im Außendienst tätig ist.

Business Dresscode im Wandel ? Das kommt auf Alter, Branche und Status an…

In Berufen mit Kundenkontakt, wie z.B. bei Versicherungen, IT-Außendienstmitarbeitern oder Beratern, soll dem Gegenüber in der Regel Vertrauen, Glaubwürdigkeit und Seriosität signalisiert werden. Daher erwarten Unternehmen und auch Kunden meist eine sehr formelle Kleidung – sprich einen Anzug. Aber Anzüge sind nicht jedermanns Sache.

Ein Tipp: Wer sich mit einem sehr formellen Outfit nicht wohlfühlt, kann in der Regel den Anzug auch durch eine schicke Chino- oder Wollhose in Kombination mit einem Sakko und Hemd ersetzen. Wichtig sind dann auf jeden Fall hochwertige Lederhalbschuhe. Von Sneakern oder Boots im Kundenkontakt oder Außendienst ist generell abzuraten, oft sind diese zu leger.

Kleidung sendet non-verbale Signale, senden Sie sie richtig!

Wer keinen Kundenverkehr hat, muss am Arbeitsplatz nicht zwingend im Anzug oder mit Hemd und Sakko erscheinen. Hier gilt es aber, die Firmenetikette zu beachten. Kleidung ist eine Form von non-verbaler Kommunikation. Tritt man zu lässig auf oder hält man sich nicht an den gängigen Business Dresscode eines Unternehmens, signalisiert man dem Umfeld nicht unbedingt die richtigen Dinge.

Mitarbeitern eines großen Unternehmens ist zu empfehlen, z.B. ein Hemd in dezenten Farben zu tragen. Nicht in jedem Unternehmen ist ein Sakko vorgeschrieben. Wer in einem kleinen Unternehmen, einer Agentur oder gar in einem Start-up arbeitet, hat hier sehr viel mehr Freiheiten. Hier haben Arbeitgeber meist nichts gegen einen lässigen und individuellen Stil und T-Shirts oder Karohemden werden ebenso akzeptiert wie Jeans und Sneakers.

Kleidung ist Identität: Du bist, was du an hast.

Im Zweifelsfall empfiehlt es sich eher einen Tick besser angezogen zu sein und sich somit positiv abzuheben. Denn ein gutes Business-Outfit signalisiert zum einen Kompetenz und zum anderen, dass man seine Arbeit ernst nimmt. Wer ‚schlurfig‘ und ungepflegt zur Arbeit erscheint, hinterlässt in der Regel keinen guten Eindruck. Es ist kein Geheimnis, dass man gut angezogenen Menschen mit einem formelleren Auftreten oft mehr zutraut als lässig gekleideten Menschen.

Grundsätzlich ist von kurzärmeligen Hemden und sehr knalligen Farben abzuraten. Viel besser liegt man mit Polo-Hemden und gedeckten Farben. Wer übrigens auf Jeans im Büro nicht verzichten möchte, kann – sofern es die Unternehmensetikette zulässt – diese tragen, am besten in einem dunklen Blauton. Dann kann man ein hochwertiges Hemd oder klassischen Pullover kombinieren und das Outfit durch ein Sakko ergänzen.

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